Urinteststreifen

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-Urinteststreifen dienen nicht zur Diagnosestellung, sondern lediglich zur Vorabuntersuchung. Da die Sensitivität nicht bei 100 % liegt, können Urintests zu falsch-negativen Ergebnissen führen; daher sind sie keinesfalls als Diagnosegrundlage geeignet. Sie stellen jedoch eine einfache und schnelle Möglichkeit dar, eine Vielzahl von Erkrankungen (im Frühstadium) aufzudecken. Um das Vorliegen dieser Erkrankungen zweifelsfrei festzustellen, sind weitere Untersuchungen erforderlich.

 

Wie werden die Urinteststreifen angewendet?

 

Die Urinuntersuchung wird in den meisten Fällen von einem Arzt im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsuntersuchung verordnet. Dieser Test kann jedoch auch vor einer Operation, bei der Aufnahme ins Krankenhaus oder bei starken Bauch- oder Rückenschmerzen durchgeführt werden. Dieser Test ermöglicht eine biologische Analyse des Urins anhand verschiedener Parameter. Es sind verschiedene Teststreifen mit einer unterschiedlichen Anzahl von 4 bis 10 zu berücksichtigenden Parametern erhältlich. Urinteststreifen können zur Überwachung von Diabetes eingesetzt werden. Sie können aber auch dabei helfen, den Gehalt an Blut, Nitrit, Leukozyten, Bilirubin und Glukose im Urin nachzuweisen. Je nach Vorhandensein lassen sich Erkrankungen der Leber, der Gallenwege und der Nieren sowie Läsionen im Bereich der Harnwege oder der Prostata (wie Tumore oder Steinleiden) erkennen. Aber auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Bei Verdacht auf eine Harnwegsinfektion muss der Urinteststreifen-Test durch eine zytobakteriologische Urinuntersuchung (ECBU) ergänzt werden, um die Infektion sicher diagnostizieren zu können.

 

Der Urintest mit Teststreifen muss auf nüchternen Magen durchgeführt werden. Sie müssen in einen Behälter urinieren, um anschließend Urin auf den Teststreifen auftragen zu können. Es ist möglich, den Teststreifen direkt in den Behälter zu tauchen, wir empfehlen Ihnen jedoch, den Teststreifen waagerecht zu halten, um eine Vermischung der verschiedenen Reagenzien zu vermeiden. Sobald der Urin auf den verschiedenen Testfeldern aufgetragen ist, müssen Sie nur noch abwarten, bis die Reaktion stattgefunden hat, und die Ergebnisse auswerten.

 

Wie liest man einen Urinteststreifen ab?

 

Urinteststreifen verwenden verschiedene chemische Reagenzien, die bei Kontakt mit dem Urin ihre Farbe ändern. Anhand dieser Farbveränderung lässt sich das Ergebnis mithilfe der im Test enthaltenen Farbskala auswerten.

  • - pH-Wert: Bestimmt den Säuregrad des Urins und ermöglicht den Nachweis von Nierensteinen.

  • - Leukozyten und/oder Nitrite: ermöglichen den Nachweis einer Harnwegsinfektion wie beispielsweise einer Blasenentzündung.

  • - Glukose: Gibt Aufschluss über den Blutzuckerspiegel und hilft festzustellen, ob die Person an Diabetes leidet.

  • - Proteine: Sind diese zu hoch, deutet dies auf ein Nierenproblem hin.

  • - Ketonkörper: helfen ebenfalls dabei, Diabetes zu erkennen.

  • - Bilirubin: Dient zur Feststellung, ob der Patient an einer Erkrankung der Gallenwege oder der Leber leidet.

  • - Blut: Das Vorhandensein von Blut im Urin deutet auf einen möglichen Tumor oder Nierensteine hin.

 

Die Auswertung ist recht einfach, da man lediglich den Urinteststreifen mit dem Kontrollstreifen zu vergleichen. Anhand der unterschiedlichen Färbungsintensitäten können Sie den Gehalt der verschiedenen Parameter in Ihrem Urin ablesen.  Für Laien kann die Auswertung jedoch recht kompliziert sein, da zum vollständigen Verständnis gewisse medizinische Kenntnisse erforderlich sind. Deshalb empfehlen wir Ihnen, den Urintest bei Ihrem Arzt durchführen zu lassen, um eine umfassende Auswertung zu erhalten.

 

Girodmedical bietet Ihnen Packungen mit 50 Urinteststreifen der Marke Mission an, die 4, 5, 8 oder 10 Messparameter umfassen. Mit diesen reaktiven Urinteststreifen können Sie einen schnellen Test durchführen.